Meine große Leidenschaft ist es, komplexe Herausforderungen mit den vorhandenen Ressourcen so effizient wie möglich zu lösen. In der Cyber-Risikoberatung ist genau das gefragt. Ich habe mir dazu folgende Frage gestellt:
Wie können Cyber-Risiken mit möglichst geringem Aufwand managen, um schließlich die Existenz des Unternehmens zu sichern?
So ist mein Beratungskonzept entstanden: Fokus auf die gesetzlichen Mindestanforderungen legen und Restrisiken an eine Versicherung auslagern. Frei von Provisionsinteressen durch die Honorarberatung.
Auf der einen Seite stehen ungeschützte Unternehmen: Standardpasswörter, die den gesetzlichen Vorgaben widersprechen, fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung, DSGVO-Pflichten, die vielen nicht einmal bekannt sind. Die Frage ist nicht ob, sondern wann ein Unternehmen betroffen sein wird.
Auf der anderen Seite ein Vermittlermarkt, der schlecht geschult ist: Nur wenige haben das nötige technische und rechtliche Fachwissen. Die einen verkaufen trügerische Sicherheit, ohne die Voraussetzungen für den Versicherungsschutz zu kennen. Die anderen kreuzen aus Haftungsgründen „kein Interesse“ am Beratungsprotokoll an.
Der Grund ist unbequem: Günstige Prämien und Jahresverträge bringen geringe Provisionen. Für ein Produkt mit hohem Beratungsaufwand und, wegen seiner Komplexität, hohem Haftungsrisiko. Cyber lohnt sich für Vermittler schlicht nicht.
Genau in dieser Ausgangslage habe ich meine Motivation gefunden. Meine Leidenschaft ist es, komplexe Herausforderungen mit den vorhandenen Mitteln zu lösen — und Dinge zu tun, die nicht jeder kann. Wenn nötig, mit völlig neuen Ansätzen.